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Besucherbergwerk Grube Gustav

Bei einer rechtzeitigen Anmeldung sind Gruppenführungen ab 15 Personen das ganze Jahr über möglich. Der Besuch ist auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte möglich. Tel. 05657-7500 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Der Bergbau im Meißnervorland hat eine ca. 500 Jahre alte Geschichte. Die älteste Urkunde, in der bergbauliche Aktivitäten nachgewiesen sind, stammt aus dem Jahr 1499. Seit dieser Zeit haben bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts viele Menschen unserer engeren Heimat vom Kupferschiefer-Bergbau gelebt.

In der „Grube Gustav“ können die Besucher noch heute einen leicht zugänglichen und gut erhaltenen Abbaustollen erleben, in dem vor Jahrhunderten Kupferschiefer von Hand, das heißt, mit Schlägel und Eisen, abgebaut wurde.
Reste von einem ca. 250 Jahre alten Stollen, in dem damals nach Kobalt gesucht wurde, sind im Originalzustand gut erhalten, und wir Menschen aus dem hochtechnisiertem Zeitalter halten es fast nicht für möglich, dass auch diese Grubenbaue von Hand in den Berg geschlagen worden sind.

In den Jahren zwischen 1928 und 1967 wurde in der „Grube Gustav“ Schwerspat abgebaut. Dabei sind natürlich moderne Abbaumethoden, wie zum Beispiel Bohr- und Sprengtechnik, angewendet worden.

Insgesamt kann man in unserem Besucherbergwerk die geschichtliche und technische Entwicklung des heimischen Bergbaues über ca. 500 Jahre verfolgen. Für jung und alt wird hier die Bergbaugeschichte des Meißnervorlandes erlebbar.

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