So wirken Schafe
so-wirken-schafeSind Schafe lebende Rasenmäher?
Nein. Ein Rasenmäher schneidet alles ab, er macht keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Pflanzen. >Mehr

Hüteschäferei

Meißner Hüteschäferei Timmerberg

Timmerberg-und-HerdeDie Hüteschäferei Timmerberg arbeitet bereits seit 1996 mit der Forstverwaltung dem Naturpark, der Oberen Naturschutzbehörde und dem Werra-Meißner-Kreis sowie weiteren Institutionen und Verbänden zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, wertvolle Lebensräume mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen zu erhalten. Gleichrangig geht es auch um die Erhaltung der Hüteschäferei, einem heute praktisch ausgestorbenen Handwerk, und dem Leineschaf, einer alten Schafrasse, die an die örtlichen Gegebenheiten des Meißners angepasst ist. Neben diesen Gedanken spielt die Regionalentwicklung durch Tourismus eine wichtige Rolle. In Zusammenarbeit mit dem Naturpark werden geführte Wanderungen angeboten, die häufig mit Bio-Meißner-Lamm der Hüteschäferei im Rahmen der Naturpark-Küche ihren Abschluss finden. Die Hüteschäferei Timmerberg führt am Meißner rund 600 Mutterschafe und führt die lange Tradition einer Merinoherde auf dem Rittergut Kalkhof mit rund 500 Mutterschafen fort.

Das Beweidungskonzept Meißner und Vorland

Beweidungskonzept_GrafikDas Meißnergebiet beherbergt eine größere Zahl von durch Schafbeweidung entstandenen Magerrasen. Nach einem ausgeklügelten Plan von Hessen-Forst und dem Naturpark Meißner beweidet die Schafherde der Hüteschäferei Timmerberg diese ökologisch wertvollen Flächen. Die Schafherde zieht dabei von Naturschutzgebiet zu Naturschutzgebiet. Auf dem Schema oben ist die Zugstraße ersichtlich, welche die Herde jedes Jahr dreimal durchläuft. Das Beweidungskonzept besteht schon seit 1997.